Jubiläumskonzert des Posaunenchors

50 Jahre lang ins selbe Horn blasen

Jubiläumskonzert des Posaunenchors

VON DAVID PAPAJA

Worzeldorf – Der Posaunenchor Worzeldorf feierte sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Osterkirche. Mit abwechslungsreicher Musik von Barock bis heute, mit Märschen, Swing, Choral, Filmmusik und Volksliedern gaben die rund 20 Musiker eine Kostprobe ihres Repertoires.

Als Pfarrer Hans Bosch 1969 den Posaunenchor Worzeldorf gründete, erhielt Hans Peuntinger sein Tenorhorn. Auch an diesem Abend, 50 Jahre später, spielt Peuntinger ebendieses Instrument in der Osterkirche, dass er damals von seinem Konfirmationsgeld erworben hatte. Die Wahl des Instruments wurde ihm damals „quasi aufgedrängt“, so Peuntinger,„bereut habe ich es jedoch nie“. Er habe das Tenorhorn schnell lieben gelernt. Er gehört wie Thomas Karl zu den zwei Bläsern, die bereits bei der Gründung vor fünfzig Jahren gespielt haben, und an diesem Abend eine Ehrung für ihre langjährigen Verdienste erhalten.

Nach der Begrüßung durch die Chorleiterin Margit Heinritz begeistert der Posaunenchor Worzeldorf, begleitet durch Armin Loos am Schlagzeug, die Zuschauer in der gut gefüllten Osterkirche mit Stücken aus verschiedenen Epochen. Bereichert wurde das Konzert durch Lieder des Gospelchors Worzeldorf mit Gustavo Mendoza und des Vokalensembles Cantus Domino unter Leitung von Kantor Dr. Joachim Roller. Auch den ersten Choral überhaupt, den der Posaunenchor 1969 spielte, wurde von den heute rund 20 Mitgliedern zum Besten gegeben. Begeisterten Beifall erntete auch die Interpretation von „Black Pearl“, der bekannten Titelmelodie der Filmreihe „Fluch der Karibik“, mit der die Musiker den Abwechslungsreichtum ihrer Instrumente unter Beweis stellten.

Neben den Gründungsmitgliedern Thomas Karl und Hans Peuntinger wurde Eckhard Xeller für 60 Jahre als Bläser geehrt. Auch die Chorleiterin Margit Heinritzwurde für 30 Jahre Mitgliedschaft und 15 Jahre Leitung des Chors ausgezeichnet. Das Konzert wurde mit der passenden Melodie von „Wer hat an der Uhr gedreht?“ unter tosendem Applaus beendet.Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus unterhielten der Leiter des Gospelchores, Gustavo Mendoza an Querflöte sowie am Klavier sowie Peter Grässler am Klavier die Gäste mit einem spontanen Intermezzo.

Hans Peuntinger ist auch 50 Jahre nach dem ersten Konzert noch immer glücklich mit seinem Instrument. Zwar gab es Zeiten, in denen er frustriert war, er habe jedoch immer weitergemacht, und empfiehlt jedem der es erwägt, auch ein Instrument zu lernen. „Denn Chor ist nicht immer nur Kirchenmusik, sondern kann auch modern sein“, so Peuntinger. Dies wurde vom Posaunenchor Worzeldorf an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

 

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